Holz trifft Stein

Nebst der Schnitzerei pflege ich noch eine weitere Leidenschaft. Wie der aussagekräftige Titel auf meiner Website aussagt, «Holz trifft Stein».

Meine Leidenschaft lehnt sich stark an die japanische Tradition Suiseki an. Suiseki (水石, „Wasserstein“) ist die japanische Kunst, natürlich geformte Steine zu betrachten, die Landschaften, Tiere, Menschen oder abstrakte Formen suggerieren. Diese Steine werden oft auf Holzsockeln (Daiza) oder flachen Schalen (Suiban) mit Sand gefüllt präsentiert.

Durch einen guten Freund, Sandro Tschudin, bin ich auf diese japanische Tradition aufmerksam geworden. Sandro ist eine Konifere, was die Leidenschaft Suiseki angeht. Auf seiner Website https://kawasemistudios.com/ gibt der Meister tiefe Eindrücke in diese japanische Tradition. Sandro lebt diese Kunst, seine Kreationen sind international beachtet und an Perfektion kaum zu überbieten.

Sandro hat mich bei einer seiner Präsentationen mit den Besonderheiten von Suiseki vertraut gemacht. Die Faszination «Stein» hat mich nicht mehr losgelassen. Suiseki zielen darauf ab, die Essenz der Natur im Kleinen in den Wohnraum zu bringen.

Für mich habe ich eine besondere Form der Darstellung gewählt welche sich stark von den Originalen unterscheidet. Meine Behältnisse sind keine Suiban oder Daiza’s. Ich suche mir in den Sägereien ausgesuchte Fichten- Föhren- oder Lärchenbretter aus. Kunstvoll schnitze ich die verwachsenen Äste heraus, und poliere die Rohbretter mit einem Feinschliff von Hand. Daraus ergibt sich ein mit Sand gefülltes Bett, in welchem ich die verschiedenen Kreationen präsentieren darf.

Nachfolgend einige Beispiele meiner «free-style-suiseki-kreationen». Verwurzelt mit dem Gedanken des Ursprungs Suiseki, eingebettet in die speziellen Holzbehältnisse nach meinen eigenen Vorstellungen.   

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