Die Axt

Schwert des Waldes

Der Baum sagt zur Axt, Du könntest mich nicht fällen, hätte ich Dir nicht den Stiel gegeben.

Die Axt

Das formbekannte Werkzeug zählt zu den ältesten Arbeitsgeräten welches der Mensch zur Bearbeitung von Holz einsetzt. Die ältesten Äxte waren sogenannte Handbeile. Das Handbeil war ein birnenförmiges, grob behauenes Steinwerkzeug, das über eine gleichmäßige und sich verjüngende Spitze sowie einen breiten Griff verfügte.

Bei der heutigen Waldarbeit haben die Äxte keine grosse Bedeutung mehr. Maschinen haben das mühsame Asten mit dem schweren Werkzeug abgelöst. Und doch haben viele Menschen in der heutigen Zeit in irgendeiner Form eine Beziehung zu Äxten. Sei als Pfadfinder beim Zeltaufbau, beim Holzspalten für den Schwedenofen oder als handliche Hilfe bei zuspitzen von Pfählen.

Die Axt ist ein symbolträchtiges Werkzeug mit einer langen Tradition. Ob als historische Waffe, oder in Mythen erwähnt als Attribut von Wettergöttern, welche Status und Würde symbolisierte. Als Werkzeug war die Axt je nach Schliff und Grösse im Holzbau oder bei Forstarbeiten ein unentbehrliches Arbeitsgerät.

Loggers Axe verwendet für seine Kunstwerke eine exakte Nachbildung einer Holzfälleraxt, welche für Abastarbeiten an gefällten Bäumen verwendet wurde. Das im zirka 1:10 gehaltene Werkzeug ist eine exakte Nachbildung des Originals. Mit einer Länge von zirka 11cm, passt die Klingenbreite von zirka 3cm optimal ins Design.

Wie das Profiwerkzeug ist meine Miniaturaxt mit einem Hickory-Stiel besetzt, der professionell verkeilt in das handgeschmiedete «Haus» eingesetzt ist. Eine robuste originalgetreue Nachbildung des grossen Bruders, selbstverständlich mit einem hervorragenden Schliff ausgerüstet.

Materialien, Äxte und Philosophie

Die als Unterlagen verwendeten Hölzer kommen aus Schweizer Wäldern, oder sind ein Teil von besonderen und speziellen Baumarten in der Schweiz. Die handgeschnitzten Auflageflächen der Kunstwerke sind naturgewachsen und mit viel Gefühl und Fantasie aus dem verwachsenen Holz raus geschnitzt. Durch diesen Umstand kann ich spezielle Merkmale von Holzfasern und Verwachsungen im Detail zurechtschnitzen und präsentieren.

Die Äxte werden in Handarbeit durch einen spezialisierten Schmid hergestellt. Die geschmiedeten Rohlinge werden verchromt und poliert. Jede Axt erhält einen professionellen Schliff, der dem Original in keiner Art und Weise nachsteht. Der Hickory-Stiel ist wie beim «grossen Bruder» plangerecht in das Haus der Axt eingesetzt und professionell verkeilt. So entsteht ein perfektes Abbild der Abast-Axt in Miniature, 11cm lang, formschön, elegant und perfekt aufbereitet.

Die Philosophie hinter der Idee liegt darin, ein urchiges Werkzeug und die Natur zusammen zu bringen. Die zwei Komponenten gehören in der Waldarbeit und im Holzbau seit jeher zusammen. Als gelernter Forstwart weiss ich die Eigenschaften und Qualitäten des Holzes zu schätzen, sowie auch den professionellen Umgang mit einer Axt zu würdigen.

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Nadelholz

Die präsentierten Unterlagen der Nadelhölzer finden sich im Schweizer Wald als Föhre, Fichte, Tanne, Douglas oder Lärche wieder. Nadelholz ist sehr langfaserig und eignet sich sehr gut für die Darstellung der vorliegenden Motive. Kunstvoll können so Verwachsungen, eingewachsene Äste und Verknorzungen präsentiert werden. Im Querschnitt abgebildet zeigen wundervoll gewachsene Jahrringe die Struktur der Hölzer wieder.

Einfach lässt es sich zählen, wie lange der Ast gewachsen ist, bevor ich das Werkstück in meine Werkstatt mitgenommen habe.
Wie bei den Laubhölzern verwende für meine Kunstwerke nur einheimische Hölzer. Die Klassier kommen aus den heimischen Wäldern, oder wenn vorhanden auch mal einen Exoten, der in der Schweiz gross geworden ist.

Durch meine Beziehungen zu Japan habe ich auch Zugang zu japanischen Edelhölzern (japanische Zeder, Arve, etc.), welche in unregelmässigen Abständen den Weg in meine Werkstatt finden.

Laubholz

Geniessen sie einen Einblick in die verwachsenen und kunstvoll präsentierten Naturschönheiten. Die sorgfältig ausgesägten Unterlagen und Bodenstücke zeigen Ihnen das Innere eines Baumes, eines Astes oder einer Verwucherung, zum Teil über 80 Jahre alt. 

Die verborgenen Schönheiten kommen nie ans Tageslicht, ausgenommen bei aufsägen der Stämme, oder beim Spittelholz produzieren zum Anfeuern. Laubholz ist auf Grund der gewachsenen Strukturen sehr schwierig und aufwändig zu bearbeiten. Sehr viele Laubhölzer finden sich als Harthölzer wieder, was die Bearbeitung zusätzlich herausfordernd macht.

Ich verwende für meine Kunstwerke nur einheimische Hölzer. Zum einen die Klassiker aus den heimischen Wäldern, wie Buche, Eiche, Ahorn, Esche oder seltenere Exemplare wie Waldkirsche, Erle oder Birke. Letzte sind mehr den Weichhölzern zuzuordnen.

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